Wie starte ich ein Projekt? - Tipps von den Praktikant:innen Sancia und Johanna.

Unten links sitzen sich zwei Personen gegenüber. Sie unterhalten sich. Im Hintergrund ist eine große Gedankenblase. In der Blase steht: Den einen Startpunkt eines Projektes gibt es eigentlich nicht. Sobald jemand sagt, dieses Projekt existiert, dann existiert es. - Praktikantinnen Johanna und Sancia im Gespräch. Daneben ist eine fliegende Rakete in einer Glühbirne.“Den einen Startpunkt eines Projektes gibt es eigentlich nicht. Sobald jemand sagt, dieses Projekt existiert, dann existiert es.” - Praktikantinnen Johanna und Sancia im Gespräch

junge Stadt Köln hat schon einige Projekte auf den Weg gebracht. Doch wie starte ich ein Projekt?  Mit dieser Frage hat sich Sancia während ihres Praktikums bei junge Stadt Köln beschäftigt. Über ihre Erfahrungen und Tipps hat Johanna mit ihr gesprochen.

Sancia und Johanna sind beide schon lange ein wichtiger Teil der junge Stadt Köln-Community. Johanna engagiert sich im Projektteam von Psych_Ed und Sancia von Lizenz zum Dichten.

 

“Wenn mir keiner sagt, was und wie, kann ich ja einfach mal machen.” - Sancia

 

An ihrem ersten Praktikumstag hat Sancia zunächst die Aufgabe bekommen, ohne jegliche Schranken und Hindernisse erst einmal zu brainstormen, was sie machen möchte und wen und was sie dafür braucht. Quasi ein erster Projektplan. Sancia fühlte sich frei und sagt: “Wenn mir keiner sagt, was und wie kann ich ja einfach mal machen.”

Genau das ist der richtige Ansatz, wenn man ein Projekt starten möchte. Einfach machen. Viele “Probleme” lösen sich schnell und bei gravierenderen Hindernissen, ist Unterstützung da.

 

Sancias Tipp No. 1: “Wenn man auf andere Leute zugeht, von dem Projekt so sprechen, dass es bereits existiert. Es motiviert Menschen viel mehr.”

 

Natürlich braucht man für ein Projekt auch Teilnehmer:innen. Ein Projekt kann man nur schwer alleine durchziehen. Da hat Sancia den Tipp, wenn man auf andere Leute zugeht, von dem Projekt schon so zu sprechen, dass es bereits existiert. Es motiviert Menschen viel mehr, bei einem bereits bestehenden Projekt mitzumachen, als ewig auf einen Start zu warten. Übrigens, den einen Startpunkt eines Projekts gibt es eigentlich nicht. Sobald jemand sagt, dieses Projekt existiert, dann existiert es.

Netzwerke sind ebenfalls wichtig. Und jeder von uns hat eins. Man muss es nur nutzen. Und ob man es glaubt oder nicht, aber jeder kennt jemandem, der jemanden kennt usw. Glaubt mir, dadurch kennen sich sehr viele Menschen. Diese Leute sollte man dann auch ganz direkt anschreiben und um Mithilfe bitten. In welcher Form ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich.

 

Sancias Tipp No. 2: “Vereinbart ein wöchentliches Teamtreffen. Das sorgt für Verbindlichkeit.”

 

Natürlich hat Sancia das alles während ihres Praktikums in einer 40h Wochen gemacht und natürlich kann sie dieses Zeitvolumen jetzt nicht mehr leisten. Das meinte sie selbst auch. Der anstrengendere Teil kommt erst noch. Nämlich das Projekt am Laufen halten. Sancia gibt den Tipp: “Vereinbart ein wöchentliches Teamtreffen. Das sorgt für Verbindlichkeit.” Zusätzlich sind pro Woche je nach Projektstand noch 1-2h Arbeit zu investieren.

Innerhalb des Teams ist es wichtig, Aufgaben zu delegieren. Jemand anderes macht es vielleicht nicht so, wie man es selbst möchte oder vorhatte, aber das ist ja auch nicht immer was Schlechtes.

Sancia hat sich während ihres Praktikums nicht nur um “Lizenz zum Dichten” gekümmert, sondern auch die Postkarten für die Onboarding-Pakete für neue Teilnehmer:innen entworfen, sich mit Uli-Lisa um das Mentorinprogramm gekümmert, die Starthilfeboxen gepackt und gelernt, wie man eine Website gestaltet und einrichtet.

!B

 

Du möchtest noch mehr über die Erfahrungen unserer ehemaligen Praktikant:innen lesen?

Johanna hat ihre Eindrücke in einem Tagebucheintrag festgehalten und Sancia erzählt, wie ein Praktikum bei junge Stadt Köln aussieht.

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